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Michael-Schloss, Ingenieurschloss (Sankt Petersburg)

Sankt Petersburg, ul. Sadowaja, 2, Tel.: +7 812 570-51-12, Metro: Gostinyj Dwor, Newski Prospekt.

http://www.rusmuseum.ru/museum/complex/mih_castle/history_palace/

Das Michael-Schloss (Ingenieurschloss) ist ein bedeutendes Architekturdenkmal, das die Geschichte der Petersburger Baukunst des 18. Jahrhunderts abschließt. Es wurde an Stelle des Sommerpalastes der Kaiserin Elisabeth I. errichtet (Architekt F. B. Rastrelli, 1740er Jahre), der auf Befehl des Kaisers Paul I. sofort nach dem Tode seiner Mutter, Katharina II., ausgebaut worden war.

Das allgemeine Konzept des Schlosses und die ersten Skizzen zu seiner Planung gehörten Paul I. selbst. Die Arbeit an dem Projekt seiner zukünftigen Residenz begann 1784. Bei der Entwurfsplanung, die fast 12 Jahre dauerte, wandte sich der Großfürst diversen Architekturvorbildern zu, die er auf seiner Auslandsreise 1781 – 1782 gesehen hatte. Zur Arbeit am Projekt wurden in den verschiedenen Etappen seiner Abwicklung Architekten H. F. G. Viollier, Vincenzo Brenna, Wassili Baschenow herangezogen. Einer der möglichen Orte zur Errichtung des neuen Schlosses war die Stadt Gattschina.

Erst nach seiner Inthronisation im November 1796 konnte der Sohn der Kaiserin Katharina II. sein Bauvorhaben ausführen.

Am 28. Februar 1797 fand die feierliche Grundsteinlegung des Schlosses statt. Sein Bau wurde von dem Architekten Vincenzo Brenna geleitet, der den ursprünglichen Entwurf des Schlosses umarbeitete und auch seine Innenräume ausstattete.

Am 8. November 1800, Tag des heiligen Erzengels Michael, den Paul I. zum Schutzpatron gewählt hatte, wurde das Schloss feierlich eingeweiht, die Arbeiten an seiner Innenausstattung dauerten aber noch bis März 1801.

Dank seinem eigenartigen Aussehen, das widersprüchliche Tendenzen der Baukunst und stilistische Kunstgriffe in sich vereinigt, ist dieses Gebäude von der üblichen Richtung des russischen Klassizismus abgesondert. Jedoch wirkt gerade das Michael-Schloss als das ausdrucksvollste Symbol der Epoche Pauls I. In seiner Gestalt kamen der Kunstgeschmack und persönliche Eigenschaften seines Besitzers und Erschaffers, des Kaisers Paul I., klar zum Ausdruck.

Der majestätische Koloss, das „St.-Michael-Schloss“, wie es in den Dokumenten des 18. Jahrhunderts bezeichnet wurde, erhob sich auf der Insel, deren nördliche und östliche Grenze die Flüsse Moika und Fontanka bildeten. Vom Westen und Süden war die Insel von zwei extra angelegten Kanälen, dem Woskressenskij und dem Zerkownyj Kanal umgeben. Das System der Befestigungsanlagen um das Schloss und den davor liegenden Connetable-Platz bestand aus Kanälen, Halbbastionen, Zugbrücken und Kanonen. Im Zentrum des Platzes wurde das Denkmal für Peter I. errichtet, abgegossen in den Jahren 1745 – 1747 nach dem Entwurf von B. K. Rastrelli, der noch zu Lebzeiten des prominenten Urgroßvaters Pauls I. gemacht worden war.

1819 wurde das Gebäude des Michael-Schlosses der Ingenieurschule übergeben, daher hat es seinen zweiten Namen. Ab Februar 1823 wurde das Schloss offiziell als „Ingenieurschloss“ bezeichnet.

Im Jahre 1820 plante der Architekt Carlo Rossi das Gelände um das Schloss um, die Kanäle wurden zugeschüttet.

1991 kaufte das Russische Museum ein Drittel der Schlossräume, 1995 — das ganze Schloss. Zurzeit sind in seinen Sälen Dauerausstellungen eröffnet. Zum 300. Jubiläum von Sankt Petersburg wurden der Woskressenskij Kanal und die Dreifeldbrücke wiederaufgebaut und eröffnet.

Fotogalerie Foto Vorschau (85)

Michael-Schloss, Ingenieurschloss

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