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Riza-See (Gagra)

Abchasien, Gagra.

Die durch ihre wilden Flüsse geformte Berge Abchasiens sind außergewöhnlich schön. Die Flüsse entspringen in den Gletschern Kaukasischer Gebirge, deshalb bringen sie wunderbare Frische auch an heißen Tagen. Nach wie vor leben in diesen Flüssen Forellen und in den Laichzeiten findet man hier auch Lachs. Die urwüchsige Schönheit von über 180 Hochgebirgsseen ist auch weit außerhalb Abchasien berühmt und bewundert. Und natürlich gilt der Riza-See als die größte Legende des Kaukasus.

Der Riza-See ist 120 Kilometer von Sochumi entfernt und liegt inmitten von Wäldern und stolzen Bergen auf eine Höhe von 950 Metern über dem Meeresspiegel.

Von Westen und Südwesten her wird der Riza-See vom Berg Pshegishha (2222 m) bewacht, von Norden beschützen ihn Atsetuk (2542 m) und Agepsta (3263 m), von Osten — Bergkamm von Rykhva. Wissenschaftler behaupten, dass der See durch einen Bergsturz entstanden ist, der die Flusssohle des Lashipsa abgesperrt hat. So hat die Natur dieses wunderbare Wunder geschaffen.

Die Wasseroberfläche des Sees nimmt eine Fläche von 0,67 Quadratkilometer ein (132 Hektar.). Die größte Länge ist 1704 Meter, die größte Breite — 447 Meter, und die maximale Tiefe beträgt 115 Meter. Die Uferlinie misst 4,29 km.

Der See wird von den Gewässern des Lashupsa und von Bergbächen gespeist, die in den Ausläufern des Berges Atsetuk entspringen. Die zerklüfteten Küsten des Riza-Sees bilden an einigen Stellen eine unzugängliche Steilwand. Das Wasser des Riza-Sees schillert in unterschiedlichsten dunkel-grün Tönen. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Durchsichtigkeit an verschiedenen Stellen. Der See ist reich an Forellen.

Einer Legende zufolge war an dieser Stelle ein Tal mit einem Fluss. Auf den märchenhaften Weiden entlang der Küsten hütete ein Mädchen seine Schafe. Das schöne Mädchen namens Riza hatte drei Brüder — Agepsta, Atsetuk und Pshegishha. Tagsüber waren die Brüder auf der Jagd und kehrten abends zusammen nach Hause. Riza bereitete das Abendessen vor und ihre Brüder besangen und bewunderten dabei ihre wunderschöne Schwester. Eines Tages waren die Brüder auf der Jagd weit weg von Zuhause. Zwei Tage vergingen und die Brüder waren immer noch unterwegs. Riza vermisste sie und, als sie einmal auf die Straße schaute und mit ihrer bezaubernden Stimme sang, wurde sie von zwei Räubern Gega und Jupshara entdeckt und entführt. Sie griffen das schöne Mädchen und sprengten durch das Tal weg. Die drei Brüder hörten Rizas Hilferufe gehört und verfolgten die Räuber. Pshegishha warf sein Schwert in die Räuber, aber das Schwert traf den Fluss und sperrte dadurch den Wasserlauf ab. So entstand an dieser Stelle ein See. Riza hörte die kommende Hilfe und fasste neuen Mut und mit ihrer letzten Kraft versuchte sie, zu fliehen. Aber dann verlor sie das Gleichgewicht und fiel ins wirbelnde Wasser. Wie sich die Brüder auch bemühten, sie konnten ihre Schwester nicht mehr retten. Riza blieb unter Wasser und konnte nicht mehr gefunden werden. Außer sich vor Zorn stieß Pschegischcha Jupshara ins Wasser. Der reine See wollte duldete den bösen Räuber nicht in seinem Gewässer und spie ihn weiter ins Meer. Gega wollte seinen Kumpan retten, aber auch er fand sein Grab im Meer. Die Brüder konnten den Verlust ihrer Schwester nicht überwinden, Ihrer Herzen versteinerten und sie verwandelten sich in Berge. So stehen sie bis heute am See und bewachen die wunderschöne stille Schönheit des Riza-Sees.

Fotogalerie Foto Vorschau (5)

Riza-See



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