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Ausstellung der Hofkutschen (Puschkin)

Puschkin, Sadowaja-Straße 7, Tel.: +7 812 465-20-24, +7 812 465-94-24.

http://www.tzar.ru

Die Besonderheit der Ausstellung besteht darin, dass sie sich in einem historischen Gebäude, in dem ehemaligen Kaiserlichen Betriebspferdestall, befindet, der im Jahr 1824 nach dem Entwurf des Architektes Wassilij Stasow und Smaragd Schustow erbaut wurde.

In der Ausstellung sind die Kutschen vorgestellt, die von den bekannten russischen und westeuropäischen Meistern der XVIII–XIX Jahrhunderte entworfen und aufgebaut wurden.

Schon im XIX. Jahrhundert wurde klar, dass die Sammlung der Hofkutschen einen großen historischen und künstlerischen Wert hat. Im Jahr 1860 eröffnete der Zar Alexander in Sankt Petersburg das Hofpferdestall-Museum II, was noch unter Nikolaj I geplant war. Für die Aufbewahrung der Hofkutschen wurde in Sankt Petersburg nach dem Entwurf von P. S. Sadownikow das spezielle zweigeschossige Gebäude aufgebaut.

Ende 1920 wurde das Museum aufgelöst. Ein Teil der Kutschen wurde der Eremitage übergeben. 52 Kutschen bekam der Große Katharinenpalast, der zu der Zeit schon eine Sammlung aus 23 Kutschen hatte. Bis zum Jahr 1930 befand sich die Kutschensammlung in Zarskoje Selo in der Cameron-Galerie, in der Grotte des ehemaligen Betriebspferdestalls.

Während der Leningrader Blockade (heute Sankt Petersburg) wurde die Kutschensammlung im Hängenden Garten der Eremitage aufbewahrt. Im Jahr 1969 wurde ein Teil der Sammlung dem Katharinenpalast wiedergegeben, wo die meisten Kutschen restauriert wurden. Im Jahr 1971 fand in der Cameron-Galerie eine Ausstellung aus 14 Kutschen statt. Vor der Eröffnung des Museums in dem ehemaligen Betriebspferdestall wurden weitere Restaurationsarbeiten durchgeführt: Es wurden weitere 20 Kutschen restauriert.

Heute sind in der Ausstellung verschiedene alte Kutschen zu besichtigen: Kaleschen, Phaetons, Kabrioletts und Schlitten, die in XVIII–XIX Jahrhunderte für die feierlichen Paradefahrten und für die prächtigsten Krönungsfahrten beim russischen kaiserlichen Hof verwendet wurden.

Drei Kutschen der Ausstellung wurden anfangs des XVIII. Jahrhunderts vom berühmten Petersburger Kutschenmeister Johann Konrad Buckendall für die Zarin Katharina II hergestellt. Diese beeindrucken den Betrachter durch ihre riesigen Dimensionen, durch die zahlreichen vergoldeten Schnitzereien und durch die prächtige Innenausstattung.

Nicht weniger beeindruckend sind die Meisterwerke des XIX. Jahrhunderts — die Kutschen, die von der Kutschenwerkstatt des Hofes hergestellt wurden, insbesondere die zehn Kutschen, die zur Krönung des Zaren Alexander II. von den Petersburger Herstellern Tazki, von den Brüdern Frobelius und den Brüdern Jakowlew gefertigt wurden.

Erhalten sind auch die Kutschen aus der Kutschensammlung in Zarskoje Selo, die in der Kutschenfabrik Nellis hergestellt wurden sowie die einzigartigen Kutschen, die in der Fabrik von Iwan Breitigam im Jahr 1873 gefertigt wurden.

Einen besonderen Platz in der Sammlung nimmt eine Kutsche ein, in der am 1. Märtz 1881 von einer von den Volkstümlern gesprengten Bombe der Kaiser Alexander II. tödlich verletzt war. Im letzten Saal der Ausstellung ist der Schlitten ausgestellt, der durch seine Pracht und Perfektion der Ausarbeitung nicht weniger beeindruckend ist als jede Kutsche. „Man ist so wie sein Schlitten“ — lautet das berühmte russische Sprichwort.

In der Ausstellung sind der Schlitten vom Kaiser Paul I. und der zehnsitzige Schlitten von der Kaiserinnen Katherina II., die im Jahr 1793 vom Kutschenmeister Johann Konrad Buckendahl hergestellt sind.

Fotogalerie Foto Vorschau (22)

Ausstellung der Hofkutschen

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