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Meteora-Felsen (Kalambaka)

Meteora eine Anlage aus Klöstern in Griechenland, die auf den Gipfeln der Felsen liegt und für diese außergewöhnliche Lage sehr bekannt ist. Die Mönchsgemeinschaft wurde bereits im 10. Jahrhundert gegründet und existiert seit dem ununterbrochen. Im Jahr 1988 wurden die Klöster in die UNESCO-Liste des Welterbes eingetragen.

Die Meteora-Klöster liegen in Thessalien, im nördlichen Teil Griechenlands, in der Präfektur Trikala. Sie befinden sich in dem Pindos-Gebirge, in der Nähe des Flusses Pinios, 1–2 km nördlich von der Stadt Kalambaka (ehemalige Eginio) und 21 km nord-westlich von der Stadt Trikala entfernt.

Die Felsen erstrecken sich in eine Höhe von 600 m über dem Meeresspiegel und sind von besonderem geologischem Interesse. Sie entstanden vor über 60 Millionen Jahren und bildeten einen steinigen Boden des prähistorischen Meeres, das an Stelle der Tiefebene war. Die massiven Steinsäulen, die scheinbar in der Luft fliegen, entstanden in Folge des Einflusses von Wasser, Wind und Temperaturunterschieden und bekamen den Namen Meteora-Felsen („in der Luft schwebend“).

Vor lange Zeit erweckte dieses erstaunliche geologische Phänomen das Interesse von griechischen und ausländischen Forschern und Geologen. Die am meisten nachvollziehbare und überzeugende Erklärung für dieses Phänomen konnte im Jahr 1897 der deutsche Forscher Alfred Philippson in seiner Arbeit „Thessalien und Epirus“ geben. Er konnte beweisen, dass diese Ansammlung von schmalen hohen Felsen ursprünglich ein riesiges Flussdelta bildete. Der Fluss muss in einen engen, aber tiefen Teil eines Meeres geflossen sein, das vor langer Zeit an der Stelle des Tals von Thessalien war.

Dieser Ort scheint wild und mächtig im Winter zu sein, wenn der Nordwind im Chaos zwischen den Felsen saust, und still und andächtig an sonnigen Stunden, wenn die Luft mit Düften und Frische der Blumen und anderer Bergpflanzen gesättigt ist. Ein Reisender, der diese landschaftliche Schönheit betrachtet, begreift in diesen Momenten die Bedeutungslosigkeit eines Menschen in der Ewigkeit der Welt und verwandelt sich in einen Pilger. Die stille und einsame Landschaft und absolute Ruhe, die nur durch fliegende und zwitschernde Vögel und die Töne der Klosterglocken gebrochen wird, erstreckt sich um den Reisenden und er fühlt, sich in die Nähe seines Schöpfers versetzt zu sein. Diese himmlische Stille herrscht seit Jahrhunderten in der Welt der sehr hohen grauen Felsen, die sich in den Himmel erstrecken. Auf den kleineren und schmaleren Felsen haben Adler ihre Neste eingerichtet und auf dem Gipfel eines gigantischen Fels wurden große Klöster, bescheidene Eremitagen und zur Zeit unbewohnte Skiten aufgebaut.

Diese in inmitten dieser mächtigen steinigen Landschaft entstandene Mönchsgemeinschaft ist einmalig.

Diese Stelle auf den Gipfeln der hohen Felsen, zwischen dem Himmel und der Erde haben viele Pilger ausgewählt, die die Nähe zu Gott suchen und sich entschlossen haben, auf materielle Güter zu verzichten, um sich mehr auf spirituelle Werte zu konzentrieren und die verbliebende Jahre ihres Lebens hier in Gebeten und Andacht zu verbringen.

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Meteora-Felsen



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